AGB

AGB und Widerrufsrecht

Allgemeine Geschäftsbedingungen

  1. Die Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für den gesamten Geschäftsverkehr zwischen dem Kunden, im Folgenden Auftraggeber genannt, und dem Pluslektorat Horst H. Walter, im Folgenden Auftragnehmer genannt. Der Auftraggeber erkennt die AGB mit der Auftragserteilung an. Sie gelten für die gesamte Dauer der Geschäftsbeziehung.
  2. Ein Auftrag gilt als erteilt, wenn der Auftraggeber das Angebot des Auftragnehmers angenommen und den Auftrag schriftlich bestätigt hat. Der Auftrag gilt als angenommen, wenn dem Auftraggeber eine schriftliche Bestätigung seitens des Auftragnehmers vorliegt. Ebenso erfordern etwaige Änderungen und Ergänzungen eines Auftrages der beiderseitigen schriftlichen Bestätigung.
  3. Die zu erbringenden Leistungen ergeben sich aus den zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber getroffenen und im Angebot bzw. der Auftragsbestätigung festgehaltenen Vereinbarungen.
  4. Die vereinbarten Leistungen werden grundsätzlich schnellstmöglich erbracht, auch wenn eine Lieferfrist festgelegt wurde. Der Auftraggeber hat die für die Erbringung der Leistungen notwendigen Texte, Materialen, Informationen und sonstigen Unterlagen rechtzeitig und so an den Auftragnehmer zu liefern, dass die Lieferfrist eingehalten werden kann. Sollte dies nicht der Fall sein, verlängert sich die Lieferfrist in angemessener Weise. Ist ein Liefertermin absehbar nicht einzuhalten, verpflichtet sich der Auftragnehmer, den Auftraggeber unverzüglich darüber zu informieren und einen neuen Termin vorzuschlagen. Der Auftraggeber hat im Falle einer vom Auftragnehmer verschuldeten erheblichen Terminüberschreitung das Recht, vom Vertrag zurückzutreten. Die Vergütungsansprüche des Auftragnehmers für bis dahin erbrachten Leistungen erlöschen damit jedoch nicht.
  5. Die Lieferfrist gilt als eingehalten, sobald die bearbeiteten Texte elektronisch abgeschickt bzw. zum postalischen Versand eingeliefert wurden. Wenn nichts anderes vereinbart wurde, erfolgt ihre Lieferung entsprechend der Versandart, in der sie dem Auftragnehmer zugesandt wurden. Sollte der Auftraggeber die Zusendung auf CD oder als Ausdruck wünschen, kann ihm der Auftragnehmer die Herstellungs- und Versandkosten dafür in Rechnung stellen. Die mit der elektronischen Datenübermittlung bzw. dem postalischen Versand verbundenen Gefahren trägt der Auftraggeber. Aus Fehlern, die aus der Datenübertragung resultieren, sowie aus dem unbefugten Zugriff Dritter kann der Auftraggeber keine Ansprüche geltend machen. Der Auftraggeber ist für die Überprüfung der Vollständigkeit der übersandten Texte zuständig.
  6. Der Auftragnehmer verpflichtet sich zur sorgfältigen Ausführung der Leistungen. Bei grammatischen und orthographischen Korrekturen sollten sich möglichst keine Fehler mehr im Text finden. Eine Garantie für völlige Fehlerfreiheit gibt es jedoch nicht und ist grundsätzlich immer ausgeschlossen. Grundlage solcher Korrekturen sind die zum Zeitpunkt der Auftragserteilung gültigen Regeln der deutschen Rechtschreibung, maßgeblich ist hierbei der DUDEN in seiner aktuellen Ausgabe. Auf Wunsch können auch die alte Rechtschreibung oder Hausregeln/Corporate Wording angewendet werden.

Stilistische, textliche, dramaturgische und inhaltliche Korrekturen verstehen sich durchweg als Verbesserungsvorschläge und sind vom Auftraggeber zu prüfen, und es obliegt ihm, diese Vorschläge anzunehmen oder zu verwerfen.

  1. Sollten dem Auftraggeber nach Ablieferung des korrigierten/bearbeiteten Textes Fehler und Mängel auffallen, so hat er diese umgehend, spätestens jedoch innerhalb von 10 Tagen, schriftlich gegenüber dem Auftraggeber zu reklamieren. Die Frist beginnt mit dem Ablauf des Tages, an dem der Text an den Auftraggeber versandt wurde. Nach Ablauf dieser Frist gilt die erbrachte Leistung als akzeptiert.

Die Fehler und Mängel sind genau zu benennen und zu kennzeichnen. Ist die Reklamation berechtigt, hat der Auftraggeber das Recht auf kostenlose Fehlerbeseitigung innerhalb einer angemessenen Frist. Weitergehende Ansprüche, einschließlich Schadensersatzansprüche wegen Nichterfüllung und Mängelfolgeschäden, sind ausgeschlossen.

Stilistische, textliche, dramaturgische und inhaltliche Verbesserungsvorschläge sind von Reklamationen ausgeschlossen.

  1. Der Auftragnehmer haftet prinzipiell nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit und im Falle rechtmäßiger Haftbarkeit nur bis zur Höhe des Auftragswertes. Der Auftraggeber haftet nicht für Schäden, die dem Auftraggeber selbst oder gegenüber Dritten in Folge nicht fristgerechter Lieferung der korrigierten/bearbeiteten Texte entstehen.

Der Auftragnehmer haftet nicht für Schäden am Text oder dessen Verlust, egal welcher Ursache (z.B. durch elektronische Datenübermittlung, Viren- oder andere Schädlingsbekämpfungsprogramme, Schäden oder Inkompatibilitäten in Hardware oder Software, höhere Gewalt, den Postweg oder Dritte). In solchen seltenen Fällen ist der Auftragnehmer berechtigt ganz oder teilweise vom Vertrag zurückzutreten.

Ferner haftet der Auftragnehmer nicht für rechtswidrige Inhalte der zu korrigierenden/bearbeitenden Texte, wie Verletzung des Urheberrechts, der Persönlichkeitsrechte Dritter, Aufrufe zu Straftaten oder verfassungsfeindliche Äußerungen. Werden dem Auftragnehmer solche Inhalte erst nach Abschluss des Vertrages bekannt, so hat er das Recht, sofort vom Vertrag zurückzutreten. Die bis dahin erbrachten Leistungen sind vom Auftraggeber in vollem Umfang zu bezahlen.

Auch haftet der Auftraggeber nicht für Folgen, die sich aus der Weiterverarbeitung der korrigierten/bearbeiteten Texte ergeben oder ausbleiben (z.B. das Zustandekommen von Arbeits- oder Verlagsverträgen).

  1. Die vereinbarten Preise/Honorare sind End-Netto-Preise, denen noch die gesetzliche Mehrwertsteuer hinzuzurechnen ist.

Vorschusszahlungen bzw. Zahlungen auf Vorkasse sind sofort fällig. Der Auftragnehmer hat das Recht, die Auftragsbearbeitung erst nach Eingang des vereinbarten Betrages zu beginnen.

Ansonsten erfolgt die Rechnungsstellung nach Fertigstellung des Auftrages und wird dem Auftragsgeber auf dem Postweg oder per E-Mail zugestellt. Der Rechnungsbetrag ist dann innerhalb von 14 Tagen nach Erhalt der Rechnung zu bezahlen.

Bei Nichteinhaltung der zwischen Auftraggebern und Auftragnehmer vereinbarten Zahlungsbedingungen ist der Auftragnehmer berechtigt, die Arbeit am vorliegenden Auftrag so lange einzustellen, bis der Auftraggeber seinen Zahlungsverpflichtungen nachgekommen ist. Dies gilt auch für Aufträge, bei denen eine fixe Lieferfrist vereinbart wurde. Durch die Einstellung der Arbeit erwachsen dem Auftraggeber keinerlei Rechtsansprüche.

Wird vom Auftraggeber ein Auftrag abgesagt, gekürzt oder vorzeitig beendet, aus welchen Gründen auch immer, so hat der Auftragnehmer das Recht, ein Ausfallhonorar zu verlangen. Dieses beträgt mindestens die Hälfte des gesamten vereinbarten Auftragsvolumens. Ist die Hälfte des Auftrages bereits erledigt, so bemisst sich das Ausfallhonorar aus der Hälfte des Auftragsvolumens plus der weiteren bis zum Ausstiegszeitpunkt erbrachten Leistungen.

  1. Der Auftragnehmer verpflichtet sich, alle Daten streng vertraulich zu behandeln, sie nur zum Zwecke der Korrektur, Bearbeitung und Texterstellung zu verwenden und unter keinen Umständen an Dritte weiterzugeben. Dies gilt auch über den Zeitraum der Bearbeitung hinaus auf unbestimmte Zeit.

Eine hundertprozentige Vertraulichkeit kann, insbesondere durch die Kommunikation in elektronischer Form zwischen Auftraggeber und -nehmer (E-Mail), leider nicht garantiert werden, da nicht vollständig ausgeschlossen werden kann, dass unbefugte Dritte Zugriff auf übermittelte Texte haben oder sich verschaffen. Der Auftragnehmer haftet für solche Zugriffe und deren Folgen nicht.

  1. Erfüllungsort ist der Geschäftssitz des Auftragnehmers. Für die gesamte Rechtsbeziehung zwischen Auftragnehmer und Auftraggeber gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland. Gerichtsstand ist Heidelberg.
  2. Sollten eine oder mehrere Bestimmungen dieser ABGs ungültig oder unvollständig sein oder werden, bleibt die Gültigkeit der übrigen Bestimmungen davon unberührt. Die ungültige bzw. unvollständige Bestimmung wird durch eine solche ersetzt bzw. ergänzt, die dem wirtschaftlich erstrebten Ergebnis/der unwirksamen Bestimmung rechtlich und wirtschaftlich am nächsten kommt.

Stand: 07.01.2015

 

Widerrufsrecht

Der Auftraggeber kann innerhalb zwei Wochen vom Vertrag zurücktreten, wenn er die Leistungen schriftlich, telefonisch oder über das Internet bestellt hat und die Leistungen weder für gewerbliche noch für selbstständige, berufliche Zwecke nutzen will.

Soll der Auftragnehmer auf Wunsch des Auftraggebers vor Ablauf der Widerrufsfrist mit der Arbeit beginnen, so sind die bis zum Zeitpunkt des Widerrufs erbrachten Leistungen dennoch in voller Höhe zu bezahlen.